Kühlwasser

Kühlwasser

Effiziente Lösungen für eine störungsfreie Produktion

Kühlwasser ist ein unverzichtbares Betriebsmittel in der Industrie, um Produktionsprozesse zuverlässig und störungsfrei zu gestalten. Die Bedeutung einer stabilen Kühlwasserversorgung zeigt sich oft erst, wenn Probleme wie verringerte Wärmeübertragung, sinkende Effizienz oder erhöhter Verschleiß auftreten und die Produktion beeinträchtigen oder sogar stillgelegt werden muss.

Um dies zu vermeiden, ist eine professionelle Kühlwasseraufbereitung entscheidend. Die INWATEC unterstützt Unternehmen in ganz Europa mit maßgeschneiderten Lösungen und sorgt dafür, dass Kühlwasser auch bei anspruchsvollen Einsatzbedingungen ein verlässliches Betriebsmittel bleibt.

Kühlwasserbehandlung

Herausforderungen

Kühlsysteme sind häufig extremen Belastungen ausgesetzt. Die INWATEC bietet individuelle Lösungen für eine Vielzahl an Herausforderungen, wie zum Beispiel:

Unsere Experten verfügen über langjährige Erfahrung und entwickeln passgenaue Konzepte, die selbst komplexen Anforderungen gerecht werden.

Richtlinien der 42. BImSchV

Zuverlässig einhalten

Die 42. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) stellt klare Anforderungen an den Betrieb von Kühltürmen, Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheidern, insbesondere im Hinblick auf Hygiene und den Schutz vor Legionellen. Die INWATEC unterstützt Sie dabei, die vorgeschriebenen Grenzwerte sicher einzuhalten. Unsere ganzheitliche Betreuung umfasst sowohl die Auswahl geeigneter Behandlungschemikalien als auch die technische Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Anlagen und die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben, die nach der 42. BImSchV vorgeschrieben sind (z.B. hygienische Gefährdungsbeurteilung und Online Betriebstagebuch).

Individueller Service

Rundum-Betreuung

Unser Service endet nicht bei der Bereitstellung der richtigen Produkte. Mit einem ganzheitlichen Konzept sorgen wir dafür, dass Ihre Kühlsysteme optimal betrieben werden. Wir bieten Ihnen:

Individuelle Beratung: Unsere Außendienstmitarbeiter, bestehend aus Ingenieuren und Naturwissenschaftlern, beraten Sie bei der Auswahl der richtigen Chemikalien und Technologien

Modernste Steuer- und Regeltechnik: Wir helfen bei der Auswahl und der Integration der für Sie passenden Mess-, Steuer- und Regeltechnik, um Ihre Prozesse zu automatisieren und zu optimieren. 

Nachhaltige Lösungen: Gemeinsam identifizieren wir Einsparpotenziale bei Wasser und Energie und entwickeln individuelle Konzepte für Ihr Kühlsystem.

Außerdem haben wir mit unserer INWAgreen-Reihe Behandlungsprodukte entwickelt, die Ihr nachhaltig Kühlwasser konditionieren. Der Fokus liegt unter anderem auf phosphatfreien Härtestabilisatoren und Korrosionsinhibitoren, die die gleiche Wirksamkeit wie übliche Chemikalien besitzen und damit eine verlässliche Alternative bieten. Erfahren Sie hier mehr über unsere INWAgreen Produktreihe.

Kühlwasser wird in industriellen Prozessen eingesetzt, da dies die effizienteste Form der Kühlung darstellt. Leider ist Wasser auch ein wichtiger Lebensraum für Mikroorganismen und Bakterien wie Legionellen. Die 42. BImSchV schreibt daher einen hygienegerechten Betrieb von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern vor.

Um einen dauerhaften Überblick über die Legionellenkonzentration in Ihrer Kühlanlage zu behalten, haben wir eine Lösung: unser vollautomatisiertes Messgerät INWATROL L.nella+.

Was bietet der INWATROL L.nella+?

Schnelle Ergebnisse: Innerhalb von nur 5 Stunden ermittelt das Gerät vollautomatisch die Legionellenkonzentration im Kühlwasser.
Online Zugriff: Jederzeit einsehbare Ergebnisse in KBE/100 ml.
Alarmbenachrichtigung: Bei Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte erhalten Sie sofort eine Benachrichtigung.
Optionale Biozid-Dosierung: Automatisierte und bedarfsgerechte Bioziddosierung bei Aktivierung und Anschluss an einen IBC.

Unser patentierter INWATROL L.Nella+ bietet Ihnen viele Vorteile. Sie haben geringe Kosten pro Analyse und eine hohe Korrelation zum akkreditierten Messverfahren nach DIN EN ISO 11731:2019-03. Außerdem ist Ihr Hygienestatus im Kühlwasser dauerhaft abrufbereit und zuverlässig. Somit können Sie bei Bedarf schnell reagieren, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden.

Erhalten Sie jetzt eine dauerhafte Kontrolle über Ihre Wasserqualität und stellen Sie einen hygienegerechten Betrieb Ihrer Kühlanlage mit unserem INWATROL L.nella+ sicher!

In der Vergangenheit wurde oftmals die Empfehlung ausgesprochen, bei einer erhöhten Legionellenkonzentration den Lüfter am Kühler auszuschalten. Doch macht diese Maßnahme wirklich Sinn?

Die Antwort lautet: Nein!

Wird der Lüfter im Kühler ausgeschaltet, steigt die Temperatur des Kühlwassers. Dies hat zur Folge, dass mikrobiologisches Wachstum begünstigt wird. Die Legionellenkonzentration kann dann sogar noch weiter ansteigen.
Außerdem wird der Tropfenabscheider (dieser verhindert, dass Aerosole aus der Verdunstungskühlanlage entweichen) nicht mehr optimal angeströmt, so dass ein Austrag von Aerosolen möglich ist.

Besser wäre, im Fall einer erhöhten Legionellenkonzentration, die Absalzgrenze herabzusetzten. So wird mehr Wasser aus dem Kühlsystem geleitet, was den Verdünnungseffekt begünstigt. Außerdem sollte die Bioziddosierung erhöht werden.
Eine anschließende Ursachenforschung sollte dann aufklären, wie es zu der Erhöhung der Legionellenkonzentration kam.

Sie können uns gerne kontaktieren, wenn Sie dabei Hilfe brauchen. Wir sind Ihnen gerne behilflich.

Wenn der Winter vor der Tür steht und die Temperaturen sinken, sollten Sie folgende Dinge bei dem Betrieb Ihres Kühlsystem beachten:

Grundsätzlich wird eine geringe Wärmelast über die Anlage gefahren. Eine Stagnation auch innerhalb von Teilen der Anlage sollte definitiv vermieden werden, da sonst Korrosion und/oder mikrobiologisches Wachstum entstehen kann.
Sie sollten zudem beim Betrieb der Lüfter mit Frequenzformer die optimalen Strömungsbedingungen für Ihre Tropfenabscheider beachten, da sonst Aerosol ausgeworfen werden kann. Beim Ausschalten der Lüfter wird im Nahbereich der Verdunstungskühlanlage viel Aerosol ausgeworfen, da der Naturzug- Effekt nicht ausreicht, um die Tropfenabscheider optimal anzuströmen.

Wenn Sie Ihre Anlage für den Winter außer Betrieb nehmen wollen, müssen im Frühjahr die Vorgaben für das Wiederanfahren nach 42. BImSchV beachtet werden. Dafür verwenden Sie bitte die Checkliste der 42. BImSchV.

Unter anderem ist der Zustand der Anlage durch eine hygienisch fachkundige Person zu beurteilen und eine Zusatzwasseranalyse auf Legionellen durchzuführen. Dokumentiert wird das in Ihrem Betriebstagebuch.

Durch die niedrigen Temperaturen entsteht häufig ein geringeres mikrobiologisches Wachstum und so weniger Zehrung durch Biofilme. Die Dosiermenge der verwendeten Desinfektionsmittel sollte bedarfsgerecht angepasst werden. Dieser ist meist deutlich geringer. Eine Überdosierung ist zu vermeiden.
Grundsätzlich sollte dringend beachtet werden, dass das Wasser in der Anlage nicht gefriert. Eis kann die Anlagen, insbesondere Tropfenabscheider und Packungen, beschädigen.

Daher raten wir zu einer gründlichen Inspektion aller hygienisch relevanten Teil der Anlage nach der Kälteperiode.

Wenn wir Ihnen bei der Anpassung Ihrer Anlage auf die aktuellen Witterungsbedingungen behilflich sein können, dürfen Sie uns jederzeit gerne telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

Die Neuinbetriebnahme einer verzinkten Kühlanlage ist ein entscheidender Zeitpunkt, der die maximale Betriebsfähigkeit und Lebensdauer Ihrer Anlage beeinflusst. Hierbei wird besondere Aufmerksamkeit erfordert, um eine effektive Passivierung und damit einen optimalen Korrosionsschutz sicherzustellen. Im Gegensatz zu rostfreien Edelstahl-Kühlanlagen ist bei verzinkten Einheiten eine intensive Passivierung erforderlich, die vor der regulären Inbetriebnahme durchgeführt werden sollte. Die Passivierung stellt sicher, dass eine schützende Schicht auf dem verzinkten Stahl gebildet wird.

Gemäß den Empfehlungen der Kühlanlagenhersteller ist es ratsam, die Passivierung ohne Last auf der Kühlanlage durchzuführen. Dies bedeutet, dass die Passivierung vor der finalen Inbetriebnahme der Anlage stattfindet, um sicherzustellen, dass keine Wärme auf den Rohrbündelwärmetauschern lastet. Auf diese Weise kann sich die Passivschicht optimal ausbilden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Passivierung mit Last durchzuführen. Die INWATEC kann das Wasserbehandlungskonzept individuell auf Ihre Ansprüche und Voraussetzungen anpassen.

Während der gesamten Passivierungsperiode ist eine dauerhafte und umfassende Wasserbehandlung unerlässlich. Die Kühlanlagen sollten kontinuierlich im Durchlauf betrieben werden, und die Pumpen müssen während dieser Zeit dauerhaft laufen. Stillstandszeiten können den Erfolg der Passivierung gefährden. Die kontinuierliche Überwachung des pH-Werts ist ebenso unerlässlich. Daher ist eine präzise Überwachung der Wasserparameter und eine sorgfältige Dosierung der Chemikalien während des gesamten Passivierungsprozesses von entscheidender Bedeutung.

Änderungen in der Wasserchemie sollten erst nach Abschluss des Passivierungsprozesses vorgenommen werden. Es ist wichtig, solche Änderungen langsam und schrittweise vorzunehmen und die Auswirkungen auf die passivierte Zinkoberfläche zu dokumentieren. Die INWATEC hilft Ihnen gerne dabei, ein Konzept für die Passivierung Ihres neuen oder bereits vorhandenen verzinkten Kühlturms zu erstellen und die Wasserparameter jederzeit im Blick zu behalten, um die erforderlichen Grenzwerte einzuhalten. Gerne beraten wir Sie rund um das Thema Wasserbehandlung. Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit.

Unser Vor-Ort-Service

Unsere Vertriebsingenieure besuchen Sie auch gerne direkt vor Ort, analysieren die spezifischen Anlagenparameter und nehmen Wasserproben. Auf dieser Basis erstellen wir ein passendes, individuelles Konzept für Sie. Bei Bedarf führen wir gerne zuerst Betriebsversuche durch, um Sie direkt in der Praxis von unserer Kompetenz und unseren Produkten zu überzeugen.