FAQ

Warum ist eine effiziente Wasseraufbereitung in Molkereien essenziell?

Eine effiziente Wasseraufbereitung in Molkereien ist von entscheidender Bedeutung, da Wasser in nahezu jedem Produktionsschritt eine zentrale Rolle spielt. Egal ob Kühlung, Reinigung oder als Bestandteil von Produkten – die Qualität des Wassers hat direkten Einfluss auf die Produktqualität und Betriebseffizienz.

INWATEC bietet hier maßgeschneiderte Lösungen, um Molkereien optimal zu unterstützen. Mit unserem Online-Monitoring behalten Sie jederzeit wichtige Wasserparameter im Blick – so können Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Die Trübungsmessung gewährleistet beispielsweise eine präzise Kontrolle der Wasserqualität, was besonders für Hygiene und Produktsicherheit essenziell ist. Zusätzlich bieten wir individuell abgestimmte Biozidprogramme an, um Keime zuverlässig und dauerhaft zu bekämpfen, ohne die Wasserqualität zu beeinträchtigen. Monochloramin bietet dabei eine sinnvolle und effektive Möglichkeit, Wässer keimfrei zu halten ohne sie mit Abbauprodukten zu belasten.

Ein weiteres Highlight ist die Aufbereitung des Brüdenkondensats, das nach der Behandlung als Kühlwasser wiederverwendet werden kann. Dieses Wasserrecycling reduziert den Frischwasserverbrauch erheblich und leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Diese Technologien schützen nicht nur Ihre technischen Anlagen vor Ablagerungen und Korrosion, sondern optimieren auch den Wasserverbrauch. Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz gehen dabei Hand in Hand – für einen reibungslosen Betrieb und qualitativ hochwertige Endprodukte.

Zusammengefasst sorgt eine durchdachte Wasseraufbereitung, kombiniert mit modernsten Überwachungs- und Behandlungsmethoden von INWATEC, für höchste Produktqualität, geringere Betriebskosten und nachhaltigen Umweltschutz.

Diese biologisch abbaubaren Produkte durchliefen intensive Tests in unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung, um sicherzustellen, dass sie höchsten Anforderungen genügen und in verschiedensten Anwendungsbereichen performen. Mit INWAgreen treffen Sie also eine nachhaltige Wahl, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit INWATEC können maßgeschneiderte Lösungen gefunden werden, die sowohl umweltfreundlich als auch hochleistungsfähig sind – ganz im Sinne unserer Kunden und der Umwelt.

Pasteure in der Getränkeindustrie bedürfen einer intensiven Wartung und Reinigung, um die Vorgänge so effizient wie möglich zu gestalten. Die Kontamination des Wassers mit dem Endprodukt kann zu erheblichen Problemen und übermäßiger Biofilmbildung führen. Daraus ergibt sich in der Regel ein sehr hoher Reinigungsaufwand, was auch zu Stillständen in der Produktion führen kann. Durch Überwachung des Biofilms und daran angepasste Bioziddosierung können die Reinigungsarbeiten massiv verringert werden (bis zu 75%). Diese Überwachung erfolgt mit Hilfe unseres Monitoring-Geräts INWATROL expert. Das wichtigste Bauteil in diesem Themenfeld ist unser Biofilm-Sensor INWAsense, welcher den Biofilm kontinuierlich überwacht. Durch die Dosierung unseres auf Chlordioxid basierenden Biozids ist es möglich, in den Biofilm einzudringen und dessen Wachstum im Pasteur zu erschweren. Neben der Qualitätskontrolle steht die Getränkeindustrie auch vor der Herausforderung, den Wasserverbrauch so gering wie möglich zu halten, um nicht nur die Hauptressource, sondern auch Kosten und Energie einzusparen. Eine kontinuierliche Wasserbehandlung trägt dazu bei, die Anzahl der notwendigen manuellen Reinigungen des Pasteurs zu reduzieren.

Beachtlich ist, dass bei einem unserer Brauerei-Kunden jede zusätzliche Reinigung mit einem Verbrauch von 20 bis 30 Kubikmetern Wasser verbunden ist. Je seltener Reinigungen erforderlich sind, desto größer ist die eingesparte Wassermenge. Vor der Einführung einer umfassenden Wasserbehandlung musste diese bei der besagten Brauerei alle zwei Wochen erfolgen. Durch die effektiven Lösungen von INWATEC konnte das Reinigungsintervall auf sechs bis acht Wochen verlängert werden. Dieses praxisnahe Beispiel verdeutlicht die unerlässliche Bedeutung und die zahlreichen Vorteile einer umfassenden Wasseraufbereitung in Brauereien sowie anderen Unternehmen aus der Getränkeindustrie.

Bei Fragen zu Ihrem Behandlungskonzept stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns und wir unterstützen Sie gerne mit unserer Expertise.

Im besten Fall werden Ablagerungen schon beim Betrieb der Anlage vermieden.

Je nachdem welche Wasserinhaltsstoffe kritisch sind, können verschiedene Wirkstoffe helfen (bei potentiellen Gips- oder Kalkbelägen z.B. Phosphonate oder Polycarboxylate).

Bei der Bildung von Biofilmen sind Desinfektionsmittel und/oder Tenside in der Regel die richtige Wahl. Wir beraten Sie gerne technisch, um die Wasserqualität optimal auf Ihren Prozess abzustimmen.

Ist der Wärmetauscher belegt, aber noch durchgängig, kann in jedem Fall eine Reinigung vor Ort durchgeführt werden. Dabei wird der Wärmetauscher im Bypass mit Hilfe einer Reinigungsstation durchströmt. In der Reinigungsstation wird eine gezielt auf Sie zugeschnittene Reinigungslösung angesetzt. Welche Reiniger zum Einsatz kommen, hängt ganz von der Art Ihrer Verunreinigung ab.

Im Vorfeld werden dazu chemische Analysen durchgeführt. Der Anlagenwerkstoff wird während der Reinigung durch spezielle Inhibitoren geschützt.

Die Reinigung und eine effiziente Auslegung der Kühlwasser Behandlung, um zukünftig Ablagerungen größtenteils zu vermeiden, wird durch erfahrene INWATEC Mitarbeiter durchgeführt. Sprechen Sie uns an.

Bei dem Betrieb von Wärmetauschern spielen ganz viele verschiedene Parameter neben der Wasserqualität eine entscheidende Rolle. Insbesondere die Fließgeschwindigkeit ist bei der Betriebsweise ein wichtiger Aspekt.

Wir empfehlen eine Fließgeschwindigkeit von mindestens 1 m/s. Die Fließgeschwindigkeit darf aber auch nicht zu hoch sein. Eine zu große Fließgeschwindigkeit kann zu Korrosion, z.B. Erosionskorrosion führen. Bitte beachten Sie dazu unbedingt die Herstellervorgaben.

Außerdem spielt die maximale Wandtemperatur natürlich eine wichtige Rolle. Wir legen die Wasserbehandlung nach Möglichkeit auf Ihren kritischsten Wärmetauscher aus. Dabei werden neben dem Kalk-Kohlensäuregleichgewicht zur Abschätzung der Tendenz für Kalkablagerungen auch die Indizes für z.B. die Phosphat-, Zink- oder Silikatlöslichkeit berechnet, um einen störungsfreien Betrieb sicher zu stellen. Zuletzt ist es natürlich wichtig mikrobiologisches Wachstum effektiv zu begrenzen, um die Bildung von Biofilm zu vermeiden.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns per E-Mail an info@inwatec.com.

Korrosion ist eine chemisch-physikalische Reaktion zwischen Metallen und deren Umgebung und führt in Kühlkreisläufen schnell zu hohen Instandhaltungskosten oder sogar zu Produktionsausfällen. Es gibt viele Arten von Korrosion in Kühlsystemen, wie z.B. mikrobiologisch beeinflusste Korrosion und die Korrosion durch Lochfraß, auch „Pitting“ genannt. Bei der mikrobiologisch beeinflussten Korrosion kann z.B. durch anaerob wirkende Bakterien der Stahl oxidiert werden, „Pitting“ wird unter anderem durch korrosionsfördernde Anionen (z.B. Sulfat oder Chlorid) verursacht.

Die typische Messung der Korrosionsrate erfolgt mit Hilfe von Korrosionscoupons und wird in mm/Jahr an Materialverlust gemessen. Neben dem Materialverlust ist allerdings ebenso der Korrosionstyp wichtig, welcher durch den Einsatz der Korrosionscoupons ermittelt werden kann. Hierzu kann der einfache Einbau der Coupons in einer Messarmatur mehr Informationen liefern, die INWATEC hat zusätzlich dazu die Möglichkeit in unserem INWAview-System die Korrosionscoupons mit Hilfe einer hochauflösenden HD-Kamera zu überwachen. Dadurch ist der Coupon jederzeit einsehbar und Mechanismen der Korrosion können frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen getroffen werden.