Zur VE-Wassererzeugung, z.B. für den späteren Einsatz in Dampfkesseln, durchströmt Rohwasser Ionenaustauscher. Dabei passieren teilweise siginfikante Restmengen kolloidaler Kieselsäure die Ionentauscheranlagen – sie lassen bei hohen Temperaturen in Dampfkesseln und Turbinen Ablagerungen entstehen.

Die durch Kolloidale Kieselsäure herbeigeführten Turbinenbeläge verursachen eine Steigerung der Energie- und Instandhaltungskosten. Daher wird bei hohen Konzentrationen kolloidaler Kieselsäure im Rohwasser den Ionentauschern eine Flockung und eine Kiesfiltration vorgeschaltet. Als Flockungsmittel wird häufig Eisen-(III)-chlorid verwendet, womit jedoch nur Restkonzentrationen kolloidaler Kieselsäure im Klarlauf von bis zu 2.000 µg/l erreicht werden können.

INWATEC hat ein Verfahren entwickelt, welches die Effektivität der Flockung und Filtration stark verbessert. Neben dem Einsatz von Eisen-(III)-chlorid kommt dabei ergänzend ein Blending organischer und anorganischer Primärkoagulanten zum Einsatz. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Komponente können Ablaufkonzentrationen hinter der Filtration erreicht werden, welche dauerhaft unterhalb der Nachweisgrenze liegen.